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BeitragVerfasst: Donnerstag 20. Juni 2024, 12:37 
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Genau so Stelle ich mir das vor. Dieses Problem hast du aber immer, da hilft dann nur noch die Wärmepumpe, die den Puffer mit Fotovoltaik wieder runter kühlt, oder so. Verrückte Technik. Das war nur Spaß.
Ich habe 10m2 Flachkollektoren auf dem Dach, im Sommer kam mein Puffer auf max 80°C, hat aber bei voller Sonne auch 2 Tage gedauert.
Was gut erklärt ist, sind die Videos von Sandler. Das System soll sehr überteuert sein, ob es sinnvoll ist, alles mit Wärmetauschern an den Puffer anzuschließen, weiß ich nicht, der Wirkungsgrad leidet sicher darunter, auch die Temperatur Qualität. Bei bonotos wird auch viel anschaulich erklärt, seine Listen auf der Homepage sind sehr interessant. Da wundert man sich, wie es sein kann, dass Viessmann so gut im Test abgeschnitten hat, wo andere so viel sparsamer sind.

Rudi


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BeitragVerfasst: Donnerstag 20. Juni 2024, 15:35 
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Genau das Problem hast Du bei einem Wärmetauscher,der den kompletten Puffer nutzt nicht,der kann dann wesentlich mehr Wärme aufnehmen.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 20. Juni 2024, 16:35 
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Ich sehe das so, dass der den Puffer geschichtet voll laden kann. Meiner kann das nicht, der wird gleichmäßig warm, ohne Schichtung, deshalb soll er auf Dauer raus. Bei meinem ist der Solarwärmetauscher als Wendel in der unteren Hälfte vom Puffer, sinnvoll wäre wenn, oben eine Wendel und unten auch eine, dann könnte man je nach Temperatur schalten, habe aber nur eine. Das Einschichtsystem von Sailer gefällt mir sehr gut, das vom Oskar auch, Brunner sieht auch interessant aus, diese Systeme kosten aber um ein Vielfaches mehr.

Rudi


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BeitragVerfasst: Donnerstag 20. Juni 2024, 20:41 
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ich wüsste nicht, wie ein Wärmetauscher im unteren Bereich des Puffers mehr als ebendiesen Bereich erwärmen kann, wenn kein zusätzlicher Wasserfluss vorhanden ist, der das heiße Wasser abtransportiert und kaltes zuführt, was tendenziell ja immer dann ist, wenn der Heizkreis steht.
Ich bin in der Übergangszeit eigentlich froh, dass mein Solar-Wärmetauscher, der etwas mehr als die untere Hälfte des 1.500L Puffers versorgt, auch entsprechend viel Wärme aufnehmen und speichern kann. Aber OK, ich hab auch 25m² Solarfläche, da kommt auch einiges an Energie zusammen.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 20. Juni 2024, 21:26 
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Durch das Einschichtelement oben auf dem umgedrehten Topf, in dem der Solarwärmetauscher sitzt wird das erwärmte Wasser im Topf aufsteigen lassen und schichtet sich durch Schwerkraft in der passenden Höhe ein. Das passiert automatisch, das ist dann so, wenn ich mit meinem Ofen meinen Puffer belade. warmes Wasser steigt halt nach oben, ist so. So bekommt man unterschiedliche Schichten in seinen Puffer, immer von oben Warm nach unten kalt. Das kann niemand ändern, weil Naturgesetz. Nur wenn du keine Einschichttechnik hast, wird der untere Wärmetauscher dir den ganzen Puffer durchmischen, du bekommst eine 40° Suppe. In dem Moment wo du warmes Wasser zapfst, geht in der Friwa die Pumpe an. Saugt sich oben heißes Wasser ab, schickt es durch den Wärmetauscher und schichtet es kühler unten wieder ein, dann hast du unten wieder kühleres Wasser als vorher und der Wärmetauscher kann wieder Wärme abgeben. Der Trick ist die Einschichung, die kann dir nach sagen wir 2 Stunden oben im Puffer 50 oder 60 Grad heißes Wasser einschichen, vielleicht 100l, die du dann nutzen kannst, mein Wärmetauscher unten im Puffer, der würde in der gleichen Zeit den ganzen Puffer von 35 auf 40 Grad hochheizen, mit den 40 Grad kann man aber nichts anfangen, weil aus dem Puffer oben nur 35Grad warmes Wasser raus kommt, man muss also mit Gas nach heizen. Mein Puffer ist halt Technologie von vor 20 Jahren. Wenn man 35°+ draußen hat, ist das Warme Wasser auch kein Problem, da geht sicher die Anlage in Stagnation, aber damit muss man leben. Wenn man die rückkühlen will, ist es Aufwand. Dann lieber mal die Flüssigkeit tauschen.

Rudi


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BeitragVerfasst: Freitag 21. Juni 2024, 05:15 
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hast Du mal einen Link zu dem Puffer?

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BeitragVerfasst: Freitag 21. Juni 2024, 08:18 
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Die haben verschiedene Modelle. https://www.sailergmbh.de/de/produkte/s ... ssung.html
Ich schicke dir noch ne Mail

Rudi


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BeitragVerfasst: Freitag 21. Juni 2024, 22:55 
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Registriert: Mittwoch 25. November 2020, 05:26
Beiträge: 1247
Was ich bei einer kurzen Übersicht über die Speicher sehe, haben die verdammt viel Metall im Speicher. Damit wird zwar gemäß Beschreibung die Schichtung realisiert, aber gleichzeitig sorgt jeder zusätzliche Anschluss für Wärmeverluste und jeder Einbau leitet Wärme in der Höhe und verschlechtert dadurch die Schichtung. Das war auch mit ein Grund für mich beim Speicher eine ganz einfache Variante zu nutzen (der einfache Schichtspeicher von Solarbayer). Der hat nur ganz oben und unten eine Art Topf zum Einschichten und einen großen Anschluss in der Mitte. An dem laufen eine Solarthermie und ein Holzofen. Eine Wärmepumpe würde ich in diesem Speicher aber nicht integrieren. Die käme bei mir wenn als weitgehend eigenständiges System daneben. Für die Heizung macht es bei der Sinn direkt auf Vorlauftemperatur zu arbeiten und den Heizkreismischer zu umgehen (sonst wird die Temperaturdifferenz und damit die Arbeitszahl schlechter als nötig) und für die Warmwasserbereitung würde ich in dem Fall auch einen zweiten kleinen bis sehr kleinen Speicher zusätzlich nutzen (nach meinem Wissen oft in der Baugruppe der Wärmepumpe integriert) der nur betrieben wird, wenn im Hauptspeicher nicht genügen Wärme vorhaben ist.
Grüße aus dem Hunsrück, Stefan


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BeitragVerfasst: Dienstag 30. Juli 2024, 10:02 
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Registriert: Samstag 9. November 2019, 21:36
Beiträge: 1341
Ein guter Freund von mir hat das so, oder so ähnlich gemacht Wärmepumpe, noch ohne PV, Wasserpuffer und Kaminofen oder Schwedenofen mit Wassertasche daran verbunden.

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[x] <= Hier Nagel einschlagen für neuen Monitor!

Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie, Sarkasmus und Haselnüssen enthalten.
:pfeifen: ... :mrgreen: ... :groehl:


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BeitragVerfasst: Samstag 29. März 2025, 22:37 
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Registriert: Samstag 29. März 2025, 15:09
Beiträge: 17
Wohnort: bei Wolfenbüttel
Moin Rudi,
hast Du jetzt eine Wärmepumpe ?

So oder so, hier ein paar Details zu meiner Anlage:
Haus ca. 135m2 Isolierung nach 1995-2000 Standard, Fussbodenheizung.
Ofen Koppe Caron Aqua
Wärmepumpe 8kW
Schichtpuffer 750l mit Vorlauf wahlweise unten oder mittig

Die Wahl des Vorlaufs ist hilfreich für Sommer/Winterbetrieb um zu verhindern, dass im Sommer der ganze Puffer geheizt wird.
Die Heizung, Ofen und WP arbeiten unabhängig voneinander mit jeweils eigener Pumpe und Steuerung.
Das Warmwasser wird im Puffer über eine Heizschlange erwärmt.

Ich bin sehr zufrieden mit dem System. Wenn es nicht zu kalt ist, wird der Ofen morgens und/oder abends angefeuert , das reicht. Wir verfeuern vor allem Pappel.

_________________
Grüße
Detlef

:dolmar: 115i, 6100

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BeitragVerfasst: Montag 31. März 2025, 12:39 
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Registriert: Dienstag 20. Februar 2007, 14:33
Beiträge: 2081
Wohnort: Gelnhausen
Hallo Detlef,
ich bin immer noch in Planung, momentan in der hydraulischen Einbindung. Da gibt es Seiten in der Schweiz, die sind besser, als das was hier meist verbaut wird. Um einen Puffer kommt man nicht drum rum, das die Pumpe geordnet runter fahren kann, der kann aber klein sein, so 100l. Im Moment weiß ich mit der Warmwasserversorgung noch nicht was ich möchte, auf der einen Seite tendiere ich zur Brauchwasserpumpe, wegen geringer Leistung und unabhängig vom restlichen System, auf der anderen Seite kann die 10 KW Pumpe auf 20% runter regeln und dann mit 2 KW den Puffer voll machen. Was Trinkwassererwärmung angeht, bin ich nicht der größte Fan von Frischwasserstationen, das finde ich viel Aufwand und als Alternative lieber ein Rohrwärmetauscher im Puffer. LG ist immer noch mein Favorit.

Rudi


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BeitragVerfasst: Dienstag 1. April 2025, 21:24 
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Registriert: Samstag 29. März 2025, 15:09
Beiträge: 17
Wohnort: bei Wolfenbüttel
Moin Rudi,

Ich glaube Du machst Dir zu viele Gedanken. Eine hydraulische Einbindung gab es bei mir nicht, vlt. hab ich Dein System auch nicht verstanden.
Bei geht der Heizkreis vom Rücklauf der WP. Der Ofen Rücklauf speist kurz davor ein. Der Ofen zieht immer unten im Puffer , Vorlauf WP kann ich wie oben beschrieben wählen.

Ofen und Heizkreis haben eine eigene Pumpengruppe mit Mischventil und sind damit hydraulisch entkoppelt.
Der Puffer und die WP sind von Remeha, bei Bedarf kann ich mal eine Photo von den Pufferdaten machen.

Im weitesten Sinne ist meine WP auch nur eine Brauchwasser-WP, zumindest nutze ich sie so.
Einen 200l Speicher halte ich für zu klein, weil die WP dann zu oft laufen muss.

_________________
Grüße
Detlef

:dolmar: 115i, 6100

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BeitragVerfasst: Donnerstag 3. April 2025, 10:14 
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Registriert: Dienstag 28. April 2020, 12:02
Beiträge: 48
Hallo,

wir haben eine Doppelhaushälfte von 1988.

Saniert wurde das Dach und im gesamten Haus Lehm-Wandheizung von Naturbo ink. 4cm Hanf/Jute Innendämmung. An Außenwänden mit Fenstern wurde direkt an die Wand geklebt.
Die Ölheizung 18kW wurde gegen eine Erdwärmepumpe mit Grabenkollektor ersetzt. Leistung 1.5-6 kW.
Parallel dazu wurde ein Holzvergaser für den Wohnraum installiert. Ein Wallnöfer wassergeführt.
Wärmespeicher ist von Ratiotherm 1000l

Unser Verbrauch liegt am Alpenrand bei 9 Ster Holz Hart 2/3 Weich 1/3 pro Jahr
Die Wärmepumpe hat nur 2600 kWh geheizt.
Brauchwasser waren 1500 kWh

Der Strombedarf liegt dafür bei 1/6 also bei ca. 700 kWh/a

Einkaufen müssen wir im Jahr ca. 1000kWh Strom
Einspeisen ca. 7000-8000 kWh
Eigenverbrauch 7000-8000 kWh mit eAuto

Stromautarkie >80%

PV Anlage 17kWp Ost West mit 12 kWh Batterie

Den Wallnöfer würde ich nicht mehr kaufen.
Ist einfach nicht fertig entwickelt.
Der Holzteer läuft hinter die Schamotte da ein Abweiser fehlt, die Türen kann man nicht einstellen und sind nicht 100% dicht.

_________________
:solo: Echo cs-2511
:jonsered: Shindaiwa 431 ported

Holzspalter: Zipper HS8TN

Spillwinde: Eder 1800 (neu aufgebaut)
Raupendumper: Zipper MD300 mit Mitfahrplattform YES


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