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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Stückholzofen
BeitragVerfasst: Mittwoch 1. März 2023, 01:04 
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Registriert: Samstag 4. Dezember 2010, 20:40
Beiträge: 948
Wohnort: 21522 hohnstorf
kein platz, oder woran scheitern die fehlenden 1000l ?

zur frage, ein freund von mir ist heizungsbauer und baut fröhling ein. seine kundschaft ist zufrieden.

_________________
gruß bernd

stih 180, 2x 260, 034s, 036, 046, 064 und eine kleine homelite(die erste)
meine frau sagt die hälfte reicht ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Stückholzofen
BeitragVerfasst: Mittwoch 1. März 2023, 05:47 
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Registriert: Mittwoch 25. November 2020, 05:26
Beiträge: 851
Das Thema speichert man ich auch bestätigen. Speichervolumen ist durch nichts zu ersetzen, außer durch mehr Speichervolumen. Ein Heizungsanbieter wäre und 1500l Speicher anbieten, nach etwas Diskussion 2000l. Wenn ich jetzt neu bauen würde, wäre der Speicher aber sicher nicht kleiner als die jetzigen 5000l, wenn überhaupt würde ich einen zweiten, kleineren daneben stellen um mit zwei echte Temperaturniveaus arbeiten zu können. Außerdem würde ich mehr Wert auf einen universellen Regler legen. Mein aktueller Sorel kann meine Wärmequelle regeln, scheitert aber bereits am Heizkreis. Deshalb sind zwei Regler verbaut, woraus sich gewisse Einschränkungen ergeben. Breite käme vermutlich ein TA Regler (technische Alternative). Die Kosten etwa da gleiche wie mein Solarregler und können fast alles was mit Haustechnik zu tun hat.
Grüße als dem Hunsrück, Stefan

Edit: Tatsächliche Speichergröße hat gefehlt.


Zuletzt geändert von Sigma-D am Mittwoch 1. März 2023, 11:11, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Stückholzofen
BeitragVerfasst: Mittwoch 1. März 2023, 08:21 
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Registriert: Montag 6. Februar 2023, 11:03
Beiträge: 35
Jetzt scheitert es am Platz, vor dem Einbau am Wissen :)
Aber im Nachhinein ist man immer klüger, es funktioniert ja so ganz wunderbar, wir sind mit der Effizienz sehr zufrieden, nur voll kann ich den Kessel halt nicht immer machen.
Bei zuviel einheizen wird der Kessel irgendwann zu warm, wenn dann das ganze System 87° hat macht er den zur wärmeabfuhr den Heizkreis ganz auf und du hast plötzlich 75° am Radiator. Aber das war/ist ein Kennenlernen bei einer Holzheizung. Mittlerweile passiert mir das nicht mehr.


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Stückholzofen
BeitragVerfasst: Freitag 3. März 2023, 09:34 
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Registriert: Mittwoch 16. Oktober 2013, 08:27
Beiträge: 255
Wohnort: Schwäbische Alb, zwischen GP und Ulm
Hallo,
ich stand vor 7 Jahren vor der gleichen Entscheidung wie du.
Das Haus hat 140m2 Wohnfläche + 60m2 Nutzfläche (Werkstatt).
Ist allerdings sehr gut isoliert (30cm Yton Steine) und hat 3-fach verglaste Fenster.
Trotz dem jungen Alter (vorne stand noch eine 3) habe ich mich für eine Kombilösung entschieden.

Der hier ist es geworden:
https://www.windhager.com/de-de/produkt ... ng/duowin/

Der hat damals als "nackter" Kessel 14.600€ gekostet.
Dazu habe ich 3000l Puffer. Hat jetzt knapp 7000 Betriebsstunden, Störungen oder Probleme hatte ich bisher keine.

Warmwasser mache ich über eine Luft/Luft Wärmepumpe
(https://www.viessmann.de/de/produkte/wa ... 262-a.html).
Die sorgt dafür dass der Kessel im Sommer aus bleibt
(das Wasser läuft immer durch den Puffer in die Wärmepumpe).

Ich brauche ca. 10-12 Raummeter für den Holzvergaser, in der Übergangszeit heize ich noch mit einem Schwedenofen im Wohnzimmer zu. Das sind dann noch mal ca. 3 Raummeter.
Summe also ca. 15 Raummeter, damit ist das Haus immer schön warm (>23°C im Wohnzimmer).

Als ich die Heizung eingebaut habe habe ich eine Tonne Pellets gekauft (Sackware, 180€ die Tonne).
Bis Januar letztes Jahr lief die Pelletsheizung eigentlich nur bei der Messung vom schwarzen Mann.
Nach meinem schweren Motorradunfall im Februar letzte Jahr lief die Pelletsheizung ca. 2 Monate (Mitte Februar bis Mitte April).
Da ging eine weitere Tonne Pellets durch. Die 15kg Säcke konnte oder kann meine Frau problemlos auf ca. 1,5m heben (1,5m = Oberkante Pelletsheizung).
Dort wird der Sack auf ein Gitter gestellt und unten aufgeschnitten. der leere Sack kommt dann in den gelben Sack.

Einzig beim kauf und Abholung der weiteren Tonne Pellets (570€ :schreck: ) brauchte meine Frau Unterstützung (bzw. das hat ein Kumpel inkl. in den Keller tragen gemacht).
Der Kessel kann später auf eine Schneckenförderung umgebaut werden, damit sind dann größere Mengen lose Pellets nutzbar.

Da ich auch in einem Bundesland mit grünem Ministerpräsident wohne (zwischen Stuttgart und Ulm) biete ich dir an dass du meine Anlage anschauen und dir selbst ein Bild machen kannst.
Bei Interesse gerne eine pn.

Bedenke aber dass das Messen (und damit die Kosten) bei zwei Kesseln anfallen.
Grüße
Thomas

Was ich noch vergessen habe:
Die Windhager Steuerung ist klasse.
Hier ein Beispiel:
Winter, wegfahren übers Wochenende:
Am Donnerstagabend anheizen, Puffer laden (3000l auf oben 85°C, mitte 75°C, unten 50°C).
Freitag vor dem losfahren Brennraum mit Holz füllen, automatische Zündung einstellen.
Wenn die Puffer leer sind wird das Holz in der Brennkammer gezündet, die Puffer werden wieder geladen.
Nachdem die Puffer dann wieder leer sind trennt ein Ventil die Puffer 2+3 ab, das Haus + Puffer 1 wird von der Pelletsheizung geheizt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Stückholzofen
BeitragVerfasst: Freitag 3. März 2023, 10:11 
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Registriert: Samstag 17. Oktober 2020, 20:47
Beiträge: 478
Zitat:
Warmwasser mache ich über eine Luft/Luft Wärmepumpe
...
(das Wasser läuft immer durch den Puffer in die Wärmepumpe).
Mit einer Luft/Luft-Wärmepumpe (Wärmequelle Luft/Heizmedium Luft) kann man kein Warmwasser machen.
Du meinst wahrscheinlich eine Luft/Wasser-WP...


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Stückholzofen
BeitragVerfasst: Freitag 3. März 2023, 10:18 
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Registriert: Mittwoch 16. Oktober 2013, 08:27
Beiträge: 255
Wohnort: Schwäbische Alb, zwischen GP und Ulm
:ohman: da hast du natürlich recht YES
Danke für die Korrektur!


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Stückholzofen
BeitragVerfasst: Freitag 3. März 2023, 11:23 
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Registriert: Mittwoch 10. Februar 2021, 11:07
Beiträge: 51
Wohnort: 31848 Bad Münder
Hallo zusammen,

als wir vor 3 Jahren unser denkmalgeschütztes Haus gekauft haben, habe ich mich für einen Fröling S3 mit 40KW mit 3000L Pufferspeicher und 200L Brauchwasserspeicher entscheiden.

Im Sommer muss ich für das Brauchwasser ca. alle 3 Tage kurz anheizen und den Ofen einmal vollmachen.

Ab Herbst /Winter jeden Tag den Ofen anwerfen ca. ab Mittag. Gegen Abend sind die Speicher komplett voll und der Ofen ist eigentlich immer zwischen 19-21 Uhr aus.

Eckdaten Haus: ca. 300m²WF+Keller (den heize ich komplett mit ca. 130²), neue Fenster +neues Dach mit Einblasdämmung (entspricht dem aktuellen Standard), Fassade+Keller alt, Stand 1900, 50cm dickes MW, zweischalig, Keller 50cm Naturstein-MW ohne Abdichtung, Isolierung etc.

Holzverbrauch: momentan ca. mind. 50 srm Fichte pro Jahr

Was ich noch ggf. nachrüste: mehr Pufferspeicher, insgesamt wären wahrscheinlich 5000l nicht schlecht.

_________________
Gruß Andre


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Stückholzofen
BeitragVerfasst: Sonntag 19. März 2023, 16:44 
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Registriert: Freitag 20. Mai 2022, 10:30
Beiträge: 56
Auch wenn das Thema nicht mehr ganz neu ist möchte ich mich mal einklinken, weil hier das Stichwort Solarthermie gefallen ist.
Habe ich selbst und würde ich stand heute nicht noch einmal einbauen.

Warum? Solarthermie macht warmes Wasser und kann, mit deutlich höherem Aufwand/Kosten in der Überganszeit auch die Zentralheizung unterstützen.
Aber die meisten Anlagen dürften in erster Linie über einen Solar-Schichtenspeicher das Brauchwasser erwärmen.

Dafür hat man einen Kreislauf mit Wärmeträgerflüssigkeit, muss entsprechend Leitungen verlegen, hat eine Pumpenbaugruppe - sprich lauter Kram, der auch mal kaputt gehen oder undicht werden kann.
Die Solarflüssigkeit muss lt. Wartungsplan ebenfalls regelmäßig erneuert werden. Bei den meisten Anlagen wohl alle 2 Jahre.

Ein elektrischer Heizstab, der über eine Photovoltaikanlage betrieben wird, macht auch warmes Wasser. Alles, was ich dafür brauche, ist ein Kabel das von der PV-Anlage zum Wasserspeicher geht.
Und den Strom der Anlage kann ich dann natürlich noch anderweitig nutzen.

Für mich gäbe es nur noch E-Heizstab und Photovoltaik. Gleiches Endergebnis mit weniger Installationsaufwand (auf die Warmwassererzeugung bezogen) und die Solaranlage bietet mit dem erzeugten Strom quasi einen Mehrfachnutzen.

_________________
:Husky: 130; 455 Rancher
:makita: DUC 353 Z


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Stückholzofen
BeitragVerfasst: Sonntag 19. März 2023, 18:39 
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Registriert: Donnerstag 23. Januar 2014, 10:43
Beiträge: 776
Wohnort: Wittstock
Kann schon verstehen, dass die Solarthermie „nur“ warmes Wasser macht. Aber das kann sie eben auch richtig gut. Um eine ähnliche Ausbeute zu haben benötigt man kilowattweise feinsten PV Strom. Ob der nicht sogar ein bisschen zu schade ist, um sein Wasser zu erwärmen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Stückholzofen
BeitragVerfasst: Sonntag 19. März 2023, 18:57 
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Registriert: Dienstag 20. Februar 2007, 14:33
Beiträge: 1989
Wohnort: Gelnhausen
Ich oute mich mal als Solaranlagenbesitzer. Ich habe 10m2 Flachkollektor und mein 800l Puffer hat eine Solar und eine Brauchwasserschlange drin. Was ich heute machen würde, ich würde Vacuum CPC Kollektoren nehmen, die machen in der Übergangszeit mehr Temperatur. Wenn mein Puffer solar erwärmt wird, hat er keine Schichtung, also entweder 2 Solarwärmetauscher, die geschaltet werden, oder über einen Wärmetauscher in den Puffer. Tatsache ist, bei einer Solaranlage sprechen wir von bis 80% Wirkungsgrad, bei Photovoltaikanlagen von unter 25%, ist schon ein leichter Unterschied. Was wie für die Auslegung wichtig ist, muss man durchrechnen, da spielen Energie und WW Verbrauch eine Rolle.

Rudi


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Stückholzofen
BeitragVerfasst: Dienstag 21. März 2023, 21:14 
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Registriert: Mittwoch 25. November 2020, 05:26
Beiträge: 851
Das kann ich so auch bestätigen, ich hab 20m² CPC Kollektoren mit 5m³ Speicher und externem Wärmetauscher. Das funktioniert schon gut, mit einer Kombination aus PV und Heizstab kann man das nicht vergleichen. Erstens kann der Heizstab nicht Schichten und muss dadurch immer das gesamte Speichervolumen aufheizen und Zweitens ist von Wirkungsgrad her so ziemlich die schlechteste Kombination um Wasser zu erwärmen die man sich aussuchen kann. Da hilft es auch nicht, das der Strom nichts kostet. Man will ja meistens noch mehr mit dem Strom machen außer warmem Wasser.
Wenn es um den gesamten Nutzen geht halte ich deshalb eine Kombination aus CPC-Kollektoren und PV für die beste Variante. Die CPC-Kollektoren brauchen in dem Fall auch gar nicht viel Fläche (für ein normales EFH kommt man mit um die 5m² schon ziemlich weit) und bringen damit bei guter Sytemauslegung mehr Nutzen als die verdrängte PV. Besonders wenn man im Neubau auch noch das Dach entsprechend planen kann. Da würde ich heute eine kleine steile (55°) Fläche für die Solarthermie einplanen und den Rest als relativ flaches (25-30°) Ost/West-Dach mit PV voll machen. Falls einen das noch nicht genug ist, findet man sicher auch noch diverse kleinere Südflächen neben der Solarthermie um sich den Maximalertrag noch etwas zu steigern (Vordach Haustür, Wetterschutz für die Markise, Sichtschutz zum Nachbarn, Garagendach, Geräteschuppen...). Wie hat man mir das früher immer gesagt, wo ein Wille ist, isst auch ein Weg.
Grüße aus dem Hunsrück, Stefan


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Stückholzofen
BeitragVerfasst: Mittwoch 22. März 2023, 21:03 
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Dito, ich komme von Mai-Oktober üblicherweise ohne zu heizen mit der Solarthermie durch.
Die Kollektoren sind bedeutend günstiger.
Ich habe 11m² Vakuumröhren, damals hat die im Endeffekt die BaFa gezahlt.

Auslegen muss man da nicht viel - ich habe montiert, was an der sinnvollen Stelle aufs Dach gepasst hat, nen Kollektor weniger würde auch funktionieren (bei mir sind es 3 Stück), dann vielleicht mit 2 Schubkarren Holz mehr im Jahr für den Holzvergaser, ein kollektor mehr würde das System nicht zum überkochen bringen aber auch nicht viel Holz mehr sparen...

Wichtig bei mir war, die Montage in einem Rutsch mit der Haussanierung durch zu ziehen, alles, was man nachpfuscht, kostet eine erneute Stellung von einem Gerüst oder was auch immer, das verplempert mehr Geld, als vielleicht 3 Röhren mehr als den theoretisch errechtneten Bedarf auf dem Dach zu haben ;)
Die Anlage muss eh ohne Verbrauch klar kommen, man will ja schließlich auch im Sommer mal in den Urlaub fahren dürfen ;) und im Winter bei trübem Wetter ist eh egal, ob man eine Solarthermie auf dem Dach hat, da bringt die nicht viel.

Das was sie bringen kann und bei mir auch ohne groß zu rechnen bringt, das ist, dass ich im Sommer für das Brauchwasser nur wenig Strom aufwenden muss (Solarpumpe) und nicht mit einem viel zu großen Kessel Brauchwasser aufheizen muss.
Auf die absolute Punktauslegung kommt es da nicht drauf an ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Stückholzofen
BeitragVerfasst: Sonntag 23. April 2023, 17:11 
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Beiträge: 39
Hallo zusammen,
die Entscheidung hin zu einer Stückholzheizung mit Solaranlage ist nun gefallen. Wie sich die meisten denken können, ist es aktuell nicht unbedingt der beste Zeitpunkt schnell einen Heizungsbauer herzubekommen.
Von zwei haben wir nun ein Angebot bekommen, auf zwei weitere warten wir seit knapp 4 Wochen.
Kennt sich denn jemand hier mit der Thematik soweit aus, dass er die Preise einschätzen kann? Wir sind da nicht wirklich im Bilde ob die angebotenen Preise aktuell so sind oder etwas teuer.
Folgende Komponenten sind drin:
ETA SH20 Touch
Puffer 2000l
Solaranlage 4 Module (9-10m2)

Komplett mit Ausbau der Ölheizung, Entsorgung, Einbau und sämtlichem Zubehör liegen die Preise bei ca. 52000€.
Ist das reell?
Der Hintergrund der Frage ist recht schnell erklärt. Wir haben bei einem der Heizungsbauer ein „sehr gutes Gefühl“. Jetzt ist die Frage diesen gleich zu beauftragen oder noch auf die Anderen zu warten, sollte der Preis einfach sehr hoch sein.
Noch kurz zur Orientierung des Preisniveaus: Ich wohne ziemlich in der Mitte zwischen Stuttgart und Bodensee, grundsätzlich tolle Lage, preislich gibts aber bestimmt günstigere Gegenden… :KK:

Vielen Dank schon mal
Gruß Michael

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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Stückholzofen
BeitragVerfasst: Sonntag 23. April 2023, 19:46 
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Naja wenn man Mal so die Preise bissel vergleicht(Suchmaschinen sei dank) liegt der ETA bei um die 10k Verkaufspreis, die Solaranlage ebenfalls um die 10-15k. Der Puffer schlägt mit 2k zu buche. Zusammen irgendwas um die 25-27k, aber keine 25-27k Aufpreis. Klar Ein/Ausbau kostet auch Geld, lass es 5k Arbeitslohn sein(und das ist verdammt viel). Sind trotzdem noch 20-22k Unterschied, ja die Entsorgung darf auch was kosten, lass es nochmal 5k sein(EXTREM überteuert!!) Bleiben 15-17k die noch Abzuklären sind.
Ich würde es nicht zahlen!! Zumal Ein/Ausbau in drei Tagen zu schaffen ist, inklusive Fachgerechter Demontage der Öltanks(leerpumpen, spülen, zerschneiden).
Oder wittern alle Heizungsbauer aktuell Goldstaub und kassieren alle ab?


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Stückholzofen
BeitragVerfasst: Sonntag 23. April 2023, 23:18 
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Mir kommt es auch recht viel vor. Zum Jahreswechsel kam unsere neue Anlage. Die lag OHNE Solarthermie gute 20k € unter deinem Angebot.


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Stückholzofen
BeitragVerfasst: Sonntag 23. April 2023, 23:26 
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Beiträge: 892
Wohnort: in Ulm und dromrom
wenn man schon ne Wasserführende Heizung hat, geht nix über Wärmepumpe+ PV-Anlage! Auch im Altbau geht das OHNE Dämmung und die WP zählt als Grundlast der PV, also kann man WP+10kW aufs Dach packen ohne Steuergerät!
Holzheizung als Primärheizung setzt vorraus, das täglich 1h jemand werkelt. Ich hab zwei Nachtspeicheröfen für die Grundwärme, das bringt viel und die laufen bis auf 10Tage im Winter über die PV-Anlage

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von :handbetrieb: bis :stihl: viele Arbeitsgeräte vorhanden


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Stückholzofen
BeitragVerfasst: Montag 24. April 2023, 09:01 
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Beiträge: 11212
Wohnort: Braunschweig
Lorenzo, das freut mich für dich, dass deine Lösung in deinem Haus für Dich funktioniert, aber bis auf deine eigenen Erfahrungen von deinem Haus ist das geschriebene für andere wenig relevant bzw. Bullshit.

Ich heize seit 11 Jahren mit Holzvergaser, das steht alles weiter oben und widerspricht deinen Erfahrungen komplett. Im Winter alle 3 Tage heizen - vielleicht 1/2h Zeitaufwand mit 2x nachlegen und Holz bewegen, jetzt bin ich gerade in der Übergangsphase, dass es die Solarthermie bereits über fast die ganze Woche schafft, von Mai bis Oktober verheize ich faktisch kein Holz - vielleicht 2 Schubkarren voll für die ganze Zeit, wenn es mal länger trübe bleibt. Die Solarthermie war deutlich günstiger als PV und bei schlecht ausgerichteter Richtung vom Dach macht die teurere PV keinen Sinn, um dann mit mäßigem Wirkungsgrad (PV liegt bei 20%) Wärme aus dem knappen Strom zu erzeugen. Mit Solarthermie überzudimensionieren war günstiger und bringt mich sehr sparsam und bequem mit dem Brauchwasser über einen stark verlängerten Sommer.
Andererseits sehe ich auch, dass mit meinem Haus (Dachausrichtung und norddeutscher Standort) ich nicht davon träumen brauch, mit PV und Wärmepumpe heizen zu können :groehl:
Im Winter steuert die verdammt wenig bei, Strom zum heizen im Winter käme bei mir überwiegend aus dem Netz, keine Chance, den vom Dach zu bekommen.



Die Schwäche der Holzheizung sehe ich in der Investition und in der Holzbeschaffung. Seit dem Ukrainekrieg hat Holz auch eine anständige Preisdynamik und ohne eigenen Wald ist die langfristige Versorgung von vielem abhängig, was man nicht selbst kontrolliert. Blöd, wenn man dafür viel investieren muss.
Der private Waldbauer nebenan braucht einfach nur keinen Bock mehr auf Selbstwerber zu haben oder aber die Gemeinde beschließt Maximalmengen bei steigender Nachfrage, damit alle Anfragenden was bekommen können, ...
Anbieten tut sich eine komplette Holzheizung eigentlich nur für Waldbesitzer oder sehr eng mit Holz verbandelte, die ein größeres Problem als die Heizung haben, wenn das mit dem Holzbezug mal hakt. Wer Baumpfleger ist, Wald besitzt, ... für solche Leute bietet es sich eigentlich an und Holzwirtschaft haben die ohnehin. Nimm einen Baumdienst, der kann das auf Ofenlänge schneiden direkt beim Kunden gegen Bezahlung machen und gutes Holz nimmt er mit heim - top.
Ich als Waldbesitzer habe ohnehin Verkehrssicherungspflichten, Sturmschäden, Käferbäume, muss da auch ohnehin was tun.

Ist man nur "dahergelaufener Selbstwerber im Wald", dann muss nur ein Selbstwerberkollege dort einen Unfall bauen und plötzlich fliegen alle Selbstwerber raus. Oder es wird in der Region eine Biogasanlage gebaut und kauft auf, was die Region her gibt, was die Restholzwirtschaft für den Förster/Waldbesitzer massiv vereinfacht. Dann rennen die plötzlich den ganzen Selbstwerbern nicht mehr 10-20RM-weise hinterher - aus die Maus...

Holz kaufen zu können, ist kein Grundrecht und man hat es ja diesen Winter gesehen - Strompreisbremse, um die Gaskunden wurde sich gekümmert aber ums Brennholz hat sich keiner geschoren...



Zu den Angebotspreisen: Ich komme zu einem ähnlichen Ergebnis wie Dominik, wenn ich es an meiner Anlage spiegel. Ich war mit knapp 20k€ dabei, hatte aber einen großen Eigenleistungsanteil und keine zusammengefasste Rechnung. Ich habe einen günstigerem Kessel (heute 5k€ Differenz) aber auch 4000l Puffer statt 2000l, sonst aus der hohen Flugebene guckend den gleichen Leistungsumfang (Ölheizung raus, Holzvergaser rein).
Viel hängt an Details.
Ich habe die Solarthermie installiert, als mein Haus saniert wurde, ein Gerüst stand ohnehin, der Dachdecker hat mir bescheid gesagt, wann ich während seiner Mittagspause die Leerrohre für die Solarthermie ins Dach legen konnte, er hat mir die von mir beigestellten Stockschrauben für die Kollektoren ins Dach gedreht und eingedichtet als "kleine Nettigkeit", ... und der aus Holz von mir gebaute Schacht für die Leitungsverlegung hinten durch die Garderobe ist kaum sichtbar und bis heute nicht tapeziert ;)

Geht sowas über 3 Etagen mit Einrüstung vom Haus außen und inklusive Renovierung von einem Raum pro Etage innen, damit die Leitungen verlegt werden und optisch verschwinden, kann man es mit meinem Aufwand schon nicht mehr vergleichen. Ist das eingepreist? Kernbohrungen habe ich alle selbst gemacht, ...
Kommt das mit Renovierungen womöglich noch oben drauf ;) ?

Ein 20kW Kessel mit etwas Solarthermie und nur 2000l Puffer ist keine "besondere Anlage", gute 50k€ ist aber schon ein "besonderer Preis".
Ob ich heute aber für meine Arbeitsweise den Heizungsbauermeister finden würde, der den hydraulischen Abgleich macht und bestätigt, den Aufbau von meinem Zukauf aller Komponenten unterstützt und Verrohrung und Kleinteile aus seinem Zukauf beistellt, das wage ich zu bezweifeln.
Bei vollen Büchern und Kunden auf der Warteliste, ist es einfach eine dumme Zeit, eine neue Heizung zu brauchen und zu viel Förderung führt auch nicht zu sinkenden Preisen, das hört man immer wieder.

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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit Stückholzofen
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Dezember 2023, 11:23 
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Registriert: Mittwoch 2. Oktober 2013, 20:21
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Hallo zusammen,

nachdem der Einbau der Heizung nun vollzogen ist und ich die ersten Erfahrungen habe, möchte ich diese noch kurz an euch rückmelden.
Die Heizung läuft nun seit ca. 8 Wochen bei uns. Aufgrund der Jahreszeit haben wir einen relativ guten Eindruck, was die Heizung an Holz braucht wenn richtig geheizt werden muss. Hier bin ich tatsächlich positiv überrascht: Bei deutlichen - Temperaturen müssen wir ca. alle 2 Tage Holz auflegen. Das ohne "Zuarbeit" der Solaranlage (wetterbedingt) und bei Raumtemperaturen von ca. 24 °C. Da hätte ich tatsächlich mit mehr gerechnet.
Ich kann übrigens jedem der mit dem Gedanken einer Holzheizung spielt, wirklich eine automatische Anzündung empfehlen. Ja, man bräuchte sie nicht unbedingt, aber ich möchte sie nicht mehr hergeben. Bei mir hat es sich mittlerweile eingespielt, dass ich das Holz auflege wenn ich von der Arbeit komme und eh an der Heizung vorbei gehe. Diese startet dann völlig selbständig sobald der Ladezustand der Puffer es erfordert. Diesen kleinen Luxus finde ich klasse! :super:
Das Einzige bei dem ich mir jetzt noch Gedanken mache, wie der einfachste Weg ist, mein Holz in die "richtige" Länge zu bringen. Eigentlich das trockene und gespaltene Holz mit der Wippsäge ablängen und auf den Anhänger. Wenn ich allerdings alleine gehe, bin ich am überlegen, ob es nicht geht, dass Holz mit der Motorsäge direkt auf dem Stapel in der Mitte durchzusägen und dann direkt auf den Anhänger. So müsste ich es nur einmal in die Hand nehmen. Ob das klappt muss ich mal probieren, ich befürchte die aufgespaltenen Holzstücke rutschen beim sägen weg... :KK:

Viele Grüße
Michael

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