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BeitragVerfasst: Montag 30. September 2019, 09:06 
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das aspen 2t Öl gibt es zu kaufen, für den Preis aber völlig uninteressant...


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BeitragVerfasst: Montag 30. September 2019, 12:28 
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Zitat:
Ich denke, wenn ich ein mobil 1 2t nehme, und es sehr dünn mische, wird die sense das überleben?
Die Ölqualität bestimmt das Überleben, nicht die Sense. Wenn ein Öl für 1:100 freigegeben ist, dann kann man das auch so mischen. Suche halt mal nach "Zweitaktöl vollsynthetisch 1:100", tauchen schon mehrere auf, z.B. Fuchs Titan 2T 100S.
Wenn ein Hersteller in der Bedienungsanleitung ein Mischverhältnis vorgibt, bezieht er dies auch auf ein bestimmtes Öl.
Wenn in Chinageräten heute noch 1:25 bis 1:40 drin steht, weiß ich nicht, auf was die sich da genau beziehen ;)

Warum willst Du eigentlich 1:100 oder noch weniger Öl verwenden? Ich hab in der Säge 1:50 vollsynthetisches ISO-L-EGD Öl drin, da raucht im Vergleich zum roten Stihlöl nichts mehr. Abgasgeruch, nun ja, es riecht nach vollsynthetischem Öl, ja. Wär weniger drin, würden die Abgase weniger danach riechen. Würden sie besser riechen - keine Ahnung ;) Preis sollte auch keine große Rolle spielen, der Liter Öl sollte für ca. 10 Euro zu bekommen sein und ne Weile reichen.


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BeitragVerfasst: Montag 30. September 2019, 12:48 
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Zitat:
Gabs da nicht irgendwo mal einen thread, wo einer seine chinasense mit 1:200 schrotten wollte, und die hat sich standhaft geweigert?
Ja, das war ich :mrgreen:
Zuerst habe ich 1:100 versucht. Völlig problemlos.
Dann 1:200 gemischt und immer noch keine Probleme.
Erst als ich das Gemisch sehr weit abgemagert habe ist der Motor immer heißer geworden. Selbst das ging lange gut und Kunstoffteile waren bereits am schmelzen. Da ist der Motor immer noch gut gelaufen.
Dann habe ich ihn zu tode gequält. Dauervollgas bei Überdrehzahl bei zu mager eingestelltem Vergaser. Das untere Pleuellager hat dann irgendwann aufgegeben. Neustart ging nicht, weil der Seilzugstarter geschmolzen war. :wut:
Die Obduktion ergab, dass der Kolben noch in Ordnung war. Kein Fresser. :pfeifen:

Seither halte ich es für völlig bescheuert, der 1:50 Mischung noch einen extra Schluck Öl zu geben (1:40).
Würde ich selber mischen, würde ich 1:75 anpeilen. Da ist immer noch 3-fache Reserve drin.

Gruß
Jürgen

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BeitragVerfasst: Montag 30. September 2019, 20:17 
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muss ja nicht heißen das es ein Markengerät auch so mitmacht und laut den Kfw Analysen schwanken die Ölanteile unter den Herstellern doch schon.


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BeitragVerfasst: Montag 30. September 2019, 20:27 
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Zitat:
Würde ich selber mischen, würde ich 1:75 anpeilen. Da ist immer noch 3-fache Reserve drin.

Gruß
Jürgen
servus,

schön dass du dich meldest, hab gestern noch ewig deinen post gesucht. werd 1:75 mischen.

hab grad gesehen, dass das öl, dass ich rumstehen hab auch 1:100 erwähnt...

https://www.delti.com/cgi-bin/oshop.pl? ... 4.74.55178


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BeitragVerfasst: Dienstag 1. Oktober 2019, 12:40 
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Zitat:
Seither halte ich es für völlig bescheuert, der 1:50 Mischung noch einen extra Schluck Öl zu geben (1:40).
Würde ich selber mischen, würde ich 1:75 anpeilen. Da ist immer noch 3-fache Reserve.
Bei allem Respekt für Dein Experiment, glaube ich nicht, daß sich das Ergebnis auf alle Maschinen verallgemeinern läßt. Das Öl muß ja auch noch andere Betriebszustände abdecken, z.B. häufiger Kaltstart, erhöhte Lagerspiele, Pflege der Dichtungen oder sehr lange Stillstandszeiten.


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BeitragVerfasst: Dienstag 1. Oktober 2019, 21:07 
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Alles Blödsinn, bei 1:50 hat der Hersteller schon ordentlich Reserven einkalkuliert, noch mehr rein kippen ist Perlen vor die Säue.

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Wippsägen noch von Opa :klatsch:
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BeitragVerfasst: Dienstag 1. Oktober 2019, 23:34 
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Es ging hier um Geräte für die der Hersteller 1:25 oder 1:40 vorgegeben hat.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 2. Oktober 2019, 07:43 
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es gibt immer noch der Sägen Hersteller das Mischungsverhältnis vor und nicht der Ölhersteller! Nur weil ein China Freischneider mit wenig Öl nicht verreckte heißt das noch lange nicht das es auf andere Geräte zutrifft... Warum ist den in den Meisten Sk etwa 2% Ölanteil wenn es auch anders geht?


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BeitragVerfasst: Mittwoch 2. Oktober 2019, 08:43 
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SK hat 2% Öl, weil die meisten Geräte damit laut Anleitung zu tanken sind. Setzt ein SK Hersteller eine 1:75 Mischung an, wird die kaum einer kaufen, weil in der Anleitung von Stihl 1:50 steht. Gewährleistung Blabla Mimimi...

Dolmar hat vor einigen Jahren bereits 1:100 freigegeben. Leider war das Öl damals noch nicht so gut wie heute und es kam wohl vereinzelt zu Problemen.

Die 1:50 Empfehlung liegt heute auch daran, weil die auch mit schlechtem Öl (z.B. Stihl Öl :pfeifen: ) noch funktionieren muss. Verwendet man gutes Öl mit "D" Spezifikation, sollte 1:100 kein Problem sein.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 2. Oktober 2019, 08:51 
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Zitat:
Bei allem Respekt für Dein Experiment, glaube ich nicht, daß sich das Ergebnis auf alle Maschinen verallgemeinern läßt. Das Öl muß ja auch noch andere Betriebszustände abdecken, z.B. häufiger Kaltstart, erhöhte Lagerspiele, Pflege der Dichtungen oder sehr lange Stillstandszeiten.
Vielleicht...
Beim Kaltstart sehe ich keinen Unterschied von der Schmierung her.
Die höchsten Lagerspiele hat ein China Freischneider. Ein guter Motor hat da noch weniger Probleme.
Pflege der Dichtungen halte ich für Quatsch.
Längere Stillstandszeiten könnten tatsächlich irgendwann ein Thema sein. Aber dann rettet das Mischungsverhältnis auch nichts, wenn Gummiteile hart sind und die Möhre Falschluft ansaugt.
Als Öl habe ich damals ein 20 Jahre altes, mineralisches Öl mit der niedrigsten Spezifikation verwendet. Also "worst case".

Edit:
Das war der Beitrag letztes Jahr:
http://motorsaegen-portal.de/viewtopic. ... 4&t=105061

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BeitragVerfasst: Mittwoch 2. Oktober 2019, 11:19 
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die sense mit mischung ist immer leer gelagert, es wird nur soviel gemischt wie benötigt wird. ich verwende eigentlich grundsätzlich sk, möchte aber die chinasense, die beim vorbesitzer mit gemisch gelaufen ist, nicht umstellen.

öl ist wie geschrieben vollsynth., zugelassen für 1:100, erfüllt die höchsten normanforderungen und die kolbengeschwindigkeit vom freischneider ist geschätzt halb so hoch wie bei einer stihl 036.
das öl steht allerdings sicher schon 2 jahre offen rum, da bisher nur für die getrenntschmierung der yamaha dt125 benötigt.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 2. Oktober 2019, 12:54 
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> Beim Kaltstart sehe ich keinen Unterschied von der Schmierung her.

Beim Kaltstart kann zunächst nur das Öl wirken, daß sich als Kondensat niedergeschlagen hat. Höherer Ölanteil = mehr Kondensat.

> Pflege der Dichtungen halte ich für Quatsch.

Beim Öl für 2-Takter weiß ich es nicht, aber im Öl für 4-Takter sind Additive enthalten, die verhindern sollen, daß die Weichmacher aus den Dichtungen diffundieren.

Auf der anderen Seite führt etwas mehr Öl lediglich zu etwas mehr Abgas und evtl. zu etwas mehr Ölkohle im Brennraum/Auspuff, was allerdings durch die vollsynthetischen Öle möglichweise kein großes Problem mehr ist.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 2. Oktober 2019, 13:26 
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Zitat:
Es ging hier um Geräte für die der Hersteller 1:25 oder 1:40 vorgegeben hat.
da frage ich mich für welches moderne Gerät mehr als 2% vorgeschrieben wird
das sind dann eh irgendwelche unterirdischen Hersteller

Motorenschröter (und der kennt sich damit aus) hat mir bestätigt, dass ich mit der Zündapp Bergsteiger M50
bei der Verwendung von modernem 2T Öl durchaus 1:50 fahren kann. Die in den 60er/70er ern vom Hersteller
vorgeschriebenen 1:25 seien dem geschuldet, dass damals die Öle nicht so leistungsfähig waren und
man auch 4T Motoröle zum Mischen genommen hatte. ( Damit wollte man noch etwas Reserve einbauen.
Zündapp hatte einen Ruf zu verlieren - im Zeichen des Abgasskandals und dem Verhalten von VW heute nicht
nachvollziehbar ;) )

Denke das gilt analog für Kleingeräte.

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"Was einmal gedacht wurde, kann nicht mehr zurückgenommen werden"
Dürrenmatt, Friedrich: Die Physiker

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BeitragVerfasst: Mittwoch 2. Oktober 2019, 13:35 
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in der bda von meiner pioneer P11 steht 1:16...


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BeitragVerfasst: Mittwoch 2. Oktober 2019, 13:42 
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Zitat:
in der bda von meiner pioneer P11 steht 1:16...
Zitat:
für welches moderne Gerät mehr als 2% vorgeschrieben wird
sollte die P11 neu aufgelegt worden sein:

dann tanke am bestem 16 Teile Öl und 1 Teil Benzin
oder verbrenne das ganze Teil komplett :groehl:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 2. Oktober 2019, 13:44 
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Zitat:
a frage ich mich für welches moderne Gerät mehr als 2% vorgeschrieben wird
das sind dann eh irgendwelche unterirdischen Hersteller
Laut BDA für die Dolmar Motorsense MS24U soll 1:25 (1:40 mit Dolmaröl) gemischt werden. 8-)


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BeitragVerfasst: Mittwoch 2. Oktober 2019, 14:22 
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Zitat:
Laut BDA für die Dolmar Motorsense MS24U soll 1:25 (1:40 mit Dolmaröl) gemischt werden. 8-)
:schreck:

dann am Besten Teil 2 meiner Empfehlung anwenden :groehl:

wenn dann anstelle von Dolmaröl das Stihl HP Ultra genommen wird reicht mutmasslich 1:50 :klatsch:


im Ernst, da sieht man doch den Sicherheitfaktor im Bezug auf den Einsatz von Ölen unbekannter Qualität ...

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BeitragVerfasst: Mittwoch 2. Oktober 2019, 14:39 
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schade dass zu dem thema nicht mehr fakten von experten untersucht werden; eine vergleichende abgasmessung mit verschiedenen mischungen und ölqualitäten wäre interessant.
falls hier jemand entsprechende fachartikel kennt, bitte den link bekanntzugeben.
ich hab mal versucht, den sulfatascheanteil einiger öle zu vergleichen, bin aber auf keinen grünen zweig gekommen.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 2. Oktober 2019, 20:10 
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Zitat:
dann am Besten Teil 2 meiner Empfehlung anwenden :groehl:
Also heiß wird das Minimotörchen ganz von alleine, manchmal habe ich Angst, daß die Motorabdeckung schmelzen könnte... :lol:

Ich mische 1:40 für alles und fertig. Die 5ml mehr Öl pro Liter machen den Kohl auch nicht fett. Übrigens benutze ich bisher kein Öl von Dolmar, sondern Divinol, da fand ich die Dosierflasche so toll. ;)


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